Dienstag, 7. August 2012

Review Immortal Beats "SoulWhat"

Immortal Beats "SoulWhat"

Soul´s are not hanging in the past,

oder so ähnlich könnte man die Musik vom Königsbrücker Produzenten, Immortal Beats beschreiben. Zeitlos trifft es wohl eher. "Soul What" ist dabei nur ein "Sample" aus der Schaffenskraft des jungen Künstlers mit den aus Amerika/ Arizona stammenden MC, Born One. Eines haben seine Veröffentlichungen immer gemeinsam. Sie sind extrem soul- lastig bis funky. Dabei entfalten sie sich wie ein guter Wein. Mit einen ruhigen, auf das Sample konzentrierten Einstieg, eröffnet uns Immortal wie gut diese mit HipHop florieren können. "Born One" rundet das ganze zusätzlich ab. Titel wie "Golden Days" (Feat. Zacharian Ware) haben es längst in der Rap n Roll Playlist zum dauer Brenner geschafft. Es ist diese Verbindung zwischen MC und Beat was es "beseelt" wirken lässt. "Soul What" ist dabei der richtige Titel... so kann Soul und Rap klingen. Auf der Seite von Immortal Beats findet man weitere solcher Produktionen. Word Up!

Fazit:
"Mit Immortal feiert HipHop aus unserer Region noch seine "Golden Days".

Immortals Werke gibt es kostenlos auf Bandcamp:
http://bornoneimmortalbeats.bandcamp.com/

Review Monkay Beats "ZooSunday"

Monkay Beats "ZooSunday"

Da gehts zu wie im Affenhaus, word up!

Monkay´s Beats sind verspielt, wirken zeitweise überladen und sind irgendwie... verrückt! Das Konzept von "Zoo Sunday" funktioniert trotzdem. Warum? Weil Monkay MCs fand die noch verrückter als seine Beats selbst sind. Der von dresdner Produzenten anhaltende Trend über den großen See zu schauen ist auch bei diesen Sahne Stück gegeben. Mit Arabesque aus Kannada und Double Dose, Avarice, 9th Dan und DJ Jabbathacut aus Amerika, hat auch dieses Projekt einen internationalen Touch. Mit der ersten Videoauskopplung "Arabesque - not enough love" (auf Youtube zu sehen) zeigt Monkay & friends wie gut eine solche Zusammenarbeit funktionieren kann. Die deutsche Präsenz muss sich aber nicht verstecken... da sind einige gute, auch durch Freestyle Battles bekannte Mcs wie z.B. Fatcap, Till Ill, Tight am Mic  & Speche dabei. Die Berliner Runde auf "Zoo Sunday" erfreuten sich im Jahr 2011 einen riesen Output durch ihre Teilnahme bei der Rap am Mittwoch Reihe. Die Dresdner Fraktion ist durch Gossenboss mit Z, Gourmet (von den man viel zu wenig hört), Hölle und Joca vertreten. Diese Scheibe hebt sich ab von den druckvollen deutschen Synthie- Beat Produktionen der letzten Jahre und provitiert vom Monkay´s Mut zur Lücke. Wer meine letzte Aussage bewießen haben möchte soll "Speche & DJ Ron - Ready to Rumble" hören... der Track sagt alles.

Fazit:
"Nach sauren Zitronen schenkt euch Monkay süße Bananen - for Free"

Freedownload auf: (wem wunderts) www.stupidozid.com

Review Gossenbeats mit Z "Weil ich ja sonst nix zu tun habe"

Gossenbeats mit Z "Weil ich ja sonst nix zu tun habe"

Aus den Pieschner Kiez gibts jetzt Remixes auf Gossenbeatz,

dass das maskierte Gesicht von Stupidozid, Gossenboss mit Z, auch sehr gute Beats produzieren kann ist spätestens seit Joca´s "SchallplaDDe" bekannt. Vor kurzen focusierte er aber dieses Potenzial und veröffentlichte eine Remix EP mit den Namen "Weil ich ja sonst nichts zu tun habe". Auf der 7 Titel starken EP finden wir die Mcs ODB, NAS, Disko Degenhart, Joca und ein Remix der eigenen Produktion "Stupidozid - Wir sind nicht die guten" (+ In & Outro). Schon ein Blick auf das Cover der EP teielt uns mit: "hier steckt der Teufel im Detail"... es sind eben nicht die guten. Wirklich gut ausbalancierte Instrumentale treffen hier auf fein herausgepickte Künstler.

Fazit:
"Eine stimmiges Gesammtpacket... nur leider viel zu kurz."  

kostenloser download unter: www.Stupidozid.com

Review S Dope "FTL"

S Dope "FTL EP"

Das Leben kann eine B*tch sein,

und wie sich das anfühlt muss man nun nicht mehr selbst erleben, sondern kann es sich für die hiesige HipHop Szene, überraschend solide vertont vom Freitaler MC - S Dope (HRisses) anhören. Eine 8 Track starke EP mit höchst ansprechenden Instrumentalen und grunderhlichen Inhalten. Es wirkt nix gekünstelt obwohl am Sound sicherlich sehr viel gemacht wurde, denn es klingt einfach nur gut. Ein beinahe perfektes Sounddesign, Lebensnahe Texte und für Rap, sehr viel Melodie, machen die F.T.L. EP zu einen dieser Ausnahme Werke, welche einen besonderen Platz in der Musikkiste verdienen. F.T.L. steht sowohl für das kürzel seiner Stadt (Freital) als auch für "Fuck the Life"... Ein sicherlich nicht ganz unbegründeter Vergleich aber macht euch selbst ein Bild.

Fazit:
"Einer der fleißigsten Künstler der Szene mit einen Meisterwerk. Leider ist es nur eine EP"

Review Joca "SchallplaDDe"

Joca "SchallplaDDe"

Nach Kriebel und seinen Kumpels,

befindet sich nun auch Joca´s "SchallplaDDe" in klasse Gesellschafft... nein, keiner Klassengesellschaft. Denn Joca, MC von KapuDDniks und nicht zuletzt auch ein Teil der Stupidozid Familie, macht keine Musik für die HighSociety. Er ist ein KapuDDnik, dass ist nicht zu leugnen aber er ist eben auch einfach nur Joca. Titel wie "Döner und Bier" & "Pulsschlag auf 90BPM" (Feat. SMC) lassen den gewohnt lauten KPD (KapuDDniks Dresden) Stil erwarten. Es kommt aber ganz anders. Die PlaDDe ist persönlich, thematisch und reflektierent. Sie ist nicht für die HighSociety bestimmt, denn noch bringt sie viel Kultur in die Dresdner Rap Szene. Wer die letzteren Auftritte von Joca sah, bemerkte sicher auch einen Saxophonisten. Thimo aka Harry Vintage heißt dieser und ist auch auf der "SchallplaDDe" in 3 Titeln, sowohl mit Saxophon als auch mit Gitarre vertreten. Nicht der einzigste gute Künstler welcher am Gesammt- Werk beteiligt ist. Die Instrumentale wurden größtenteils von ein paar der besten dresdner Produzenten geliefert. Da sind Canna, Müthos und Gossen Beats neben Ben Credits und Monkay ihren. Diese PlaDDe ist sehr innovativ, sehr gut arrangiert und vllt. sind genau deshalb soviele Ohrwürmer dabei. Empfehlenswert!

Fazit:
"Hier hat Joca seinen Joker gespielt"

kostenloser Freedownload auf: www.Stupidozid.com

Review - Speche "Flexibel"

Speche "Flexibel"

Die Schatten lacken wieder,

mit kleinen wortgewaltigen "Bombings" wie wir sie schon seit "04758" kennen... mit viel Herz, Backround und Idealen. Diesmal aber viel intensiver vorgetragen. "Flexibel" bewegt sich in einer Schwebe zwischen reifen Inhalt und gewohnt verspielten "Rons Wohnzimmer" Beats... bewegt sich zwischen Speche seinen "Maschinen Gewehr" Stil und einer ganz bescheidenen Bitte: "seit fresh, kreativ, denkt nach aber bleibt auf den Teppich." Wer jetzt denkt das es an "posing" fehlt, der irrt! Es ist nur eben nur nicht die Art von gepose welche wir aus der jüngeren deutschen Rap Geschichte kennen. Ron & Speche wollten ein Zeichen setzen. "Back to the Roots!" Dies haben sie erreicht ohne veraltet zu erscheinen. Da werden Lieder dem Graffiti gewidmet, es wird die Gegenwart der deutschen Wiedervereinigung angesprochen und es wird einfach nur Satt geflowet. Ich hatte auf solch ein Album gewartet. Und Ihr???

Das Album könnt ihr für 10€ im BlackSheep und im SupremeStore oder über den Shop auf www.Speche.de erhalten.

Fazit:
"Du bist nicht die Straße nur Besitzer einer Stech- Waffe"   




Review Kamikaze "Kritisch aber Stabil"

Review - Dresdner Rap 2011 - VÖs im Überblick